INVESTMENT MAGAZIN (DAS ORIGINAL) - Der größte deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp hat mit dem Verkauf seiner Gerüstbautochter Safway ein weiteres Geschäft mit Industriedienstleistungen abgestoßen. Die Tochter mit rund 5000 Beschäftigten übernehme rückwirkend zum 30. September der US-Finanzinvestor Odyssey Investment Partners, teilte ThyssenKrupp am Montag mit.
Einen Verkaufspreis nannte der Konzern nicht. Safway ist auf den Verleih, Aufbau und Verkauf von Gerüsten spezialisiert und erzielte den Angaben zufolge zuletzt einen Umsatz von gut 500 Millionen Euro. Die Transaktion soll im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2009/10 (per Ende September) abgeschlossen werden. ThyssenKrupp hatte im vergangenen Jahr angekündigt, sich von weiten Teilen seines Geschäfts mit Industriedienstleistungen zu trennen. Anfang Oktober hatte der Konzern bereits die ThyssenKrupp Industrieservice GmbH mit 9000 Vollzeitstellen an die Frankfurter Wisag-Gruppe verkauft. Ursprünglich hatte ThyssenKrupp auch die Tochter Xervon veräußern wollen. Diese Pläne hatte Konzernchef Ekkehard Schulz aber gestoppt, da kein geeigneter Käufer gefunden werden konnte. Die Neuordnung des Industriedienstleistungsbereichs innerhalb der Business Area Materials Services sei mit dem Verkauf von Safway beendet, teilte ThyssenKrupp mit. |