DAS INVESTMENT MAGAZIN - DAS ORIGINAL - THE INVESTMENT MAGAZINE - THE ORIGINAL - Die Schwellenländer bringen die deutschen Exporte wieder in Schwung.
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Griechenlands EU-Kommissarin: Sparen oder Drachme
Griechenlands EU-Kommissarin: Sparen oder Drachme(DAS INVESTMENT MAGAZIN) DAS ORIGINAL - Die griechische EU-Kommissarin Maria Damanaki hat ihr Land in einem dramatischen Appell auf einen drastischen Sparkurs eingeschworen.
“Ich bin gezwungen, offen zu reden”, sagte Damanaki am Mittwoch in Athen. “Entweder einigen wir uns mit unseren Schuldnern auf ein Programm mit brutalen Opfern, oder wir kehren zu Drachme zurück.” Griechenland stehe an einem Scheideweg, sagte die in Brüssel für Fischerei und Maritime Angelegenheiten zuständige sozialistische Politikerin laut der halbamtlichen Athener Nachrichtenagentur weiter. Die größte Errungenschaft des Landes seit dem Zweiten Weltkrieg, der Beitritt zur Eurozone, sei in Gefahr. Deshalb sei alles andere zweitrangig.
Die sozialistische Regierung unter Ministerpräsident Giorgos Papandreou wirbt derzeit mit Nachdruck um die Unterstützung der Griechen für einen härteren Sparkurs, plant zur Durchsetzung des Sparprogramms zunächst aber keine Volksbefragung. Ein Referendum sei allerdings nicht grundsätzlich auszuschließen, sagte ein Regierungssprecher. Papandreou mahnte bei einem Treffen mit Staatspräsident Karolos Papoulias eindringlich zu einem breiten Konsens. “In dieser kritischen Stunde brauchen wir nationale Einigkeit”, sagte er.
Papandreou verfügt zwar über eine komfortable Mehrheit im Parlament, hat aber mit sinkenden Umfragewerten zu kämpfen. Auch die Europäische Union dringt auf eine breite Zustimmung der Griechen, bevor sie über zusätzliche Hilfen entscheidet. Der sozialistischen Regierung gelang es aber zuletzt nicht, die konservative Opposition mit ins Boot zu holen. Die Partei Neue Demokratie kritisiert, dass der Sparkurs die Wirtschaft abwürge und einen Ausweg aus der Krise versperre.
Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit warnte, dass die hoch verschuldeten Euro-Länder wegen ihres Sparzwangs den Anschluss an die übrigen Volkswirtschaften im Währungsraum zu verlieren drohen. Dennoch führe für die meisten Euro-Länder kein Weg an einem andauernden Sparkurs vorbei, um die steigende Verschuldung in den Griff zu bekommen, erklärte die OECD.
FRAPORT MELDET INTERESSE AN ATHENER FLUGHAFEN AN
Am Montag hat die Regierung in Athen weitere Sparmaßnahmen in Höhe von sechs Milliarden Euro beschlossen, um das Haushaltsdefizit 2011 auf die vereinbarten 7,5 Prozent zu drücken. Zudem sollen zügig Staatsunternehmen oder Staatsbeteiligungen veräußert werden.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport meldete bereits Interesse am Flughafen Athen an. “Sollte Griechenland seine Flughäfen privatisieren, würden wir uns das als einer der größten Flughafenbetreiber weltweit natürlich anschauen”, sagte Fraport-Vorstandschef Stefan Schulte dem “Handelsblatt” laut Vorabbericht.
Die Delegation der EU, der Europäischen Zentralbank und des IWF setzte derweil ihre Überprüfung der griechischen Sparanstrengungen am Mittwoch fort. Dabei geht es darum, ob das Land die Bedingungen für die Auszahlung der fünften Hilfstranche über zwölf Milliarden Euro erfüllt. Um einen Zahlungsausfall zu verhindern, dringt die griechische Regierung auf den baldigen Erhalt der Juni-Tranche aus dem 110 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm von EU und IWF.






Unternehmensinformation / Kurzprofil: INVESTMENT (das Original) erscheint mit einer deutschen Ausgabe, einer globalen Ausgabe und einer Asien-Ausgabe seit mehr als 10 Jahren als unabhängiges Magazin fürInvestoren und Finanzprofis. Dabei stehen die sogenannten "HNWI im Fokus". Unterstützt durch das Wachstum der Börsenkapitalisierungen in den Schwellenländern stieg das Gesamtvermögen der weltweiten High Net Worth Individuals (HNWI - Privatpersonen mit Nettofinanzvermögen > 1 Mio. US-Dollar ohne Verbrauchsgüter und eigengenutzte Immobilien) im Jahr um 9,4% auf 40,7 Billionen US-Dollar. Dies geht aus dem von Merrill Lynch und Capgemini veröffentlichten zwölften, jährlich erscheinenden, World Wealth Report hervor. Die weltweite Anzahl der HNWI nahm 2007 um 6% auf 10,1 Millionen zu. Gleichzeitig stieg die Zahl der besonders wohlhabenden Personen (Ultra High Net Worth Individuals - UHNWI - Privatpersonen mit Nettofinanzvermögen > 30 Mio. US-Dollar ohne Verbrauchsgüter und eigengenutzte Immobilien) um 8,8%. Erstmals seit Bestehen dieses Reports wurde beim durchschnittlichen Finanzvermögen der HNWI die Schwelle von 4 Millionen US-Dollar überschritten.
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*Magister Bernd M. Pulch (MA - Magister Artium)

Abschluss des Studiums der Publizistik (Note 2) , Komparatistik (Note 1) und Germanistik (Note 1-2) 1988

Universität Mainz

Magisterarbeit bei Professor Kepplinger über Dolf Zillmanns "Emotional Arousal Theory"1987, Mainz, 400 Seiten

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